Der Silberbaum - Das Ende der Welt.
Hallo liebe Freunde!
Heute nehmen wir Euch mit auf eine Reise in eine vergangene Zeit. Die wunderbare Autorin @Sabine Ebert, hat ein Buch zur Papier gebracht, dass wir Euch vorstellen möchten. Es trägt den Titel: Der Silberbaum - Das Ende der Welt-. Sabine ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen für historische Romane und begeistert ein Millionenpublikum mit ihren bildgewaltigen Epen. Ob die Besiedlung Sachsens, die Ära von Kaiser Friedrich Barbarossa oder die Völkerschlacht bei Leipzig – ihre Bücher zeichnen sich durch akribische Recherche und große Detailtreue aus. Na, dann mal los.......
Inhalt:
Dies ist der 2. Band der Mittelalter - Saga "Der Silberbaum"
Der noch junge Meißner Fürst Markgraf Heinrich muss sich einer nie
da gewesenen Bedrohung stellen. Doch als endlich bessere Zeiten
anbrechen, er glänzende Turniere veranstaltet, die Aussicht bekommt,
Thüringen zu erben und seinen Sohn mit einer Kaisertochter zu vermählen,
trifft ihn ein schmerzlicher Verlust. Dann wird auch noch der
Stauferkaiser Friedrich II. von der Kirche für abgesetzt erklärt.
Heinrich muss viele Stufen von Verrat miterleben, als sogar enge
Verwandte die Seiten wechseln. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm vor
allem Marthes Sohn Thomas, ihr Enkel Christian und ihre Enkelin Änne zur
Seite. Die Dichterin Milena wird nicht nur zur Chronistin der
Ereignisse, sie beweist auch die Kraft von erzählter Geschichte.
Quelle : Klappentext
Meine Meinung:
Wenn Sabine Ebert zu ihrer Feder greift, um uns in vergangene Jahrhunderte zu entführen, ist ein historisches Lesehighlight garantiert. Mit diesem Buch hat die Bestsellerautorin erneut ein gewaltiges Epos vorgelegt, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Schon beim ersten Anblick fällt das aufwendige und sehr edle Cover ins Auge. Es versprüht eine erhabene, geheimnisvolle Atmosphäre und stimmt optisch perfekt auf die epische Geschichte ein, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt. Ein Buch, das man nicht nur liebend gerne liest, sondern das auch im Regalein echter Hingucker ist.
Deutschland im Jahr 1241: Eine düstere Ahnung von der Apokalypse zieht über das Land. Eine schreckliche Bedrohung aus dem Osten – die Horde der Mongolen (Tartaren) – wütet nahe den Grenzen und lässt die Menschen in Todesangst schwelgen. Sie glauben wahrhaftig, das Ende der Welt sei gekommen.
Als ob diese Existenzangst nicht schon genug wäre, brodelt es im Reich gewaltig. Der erbarmungslose Machtkampf zwischen dem Papsttum und dem Stauferkaiser Friedrich II. erschüttert die Welt. Sabine Ebert zeichnet hier ein erschütterndes und ungeschöntes Bild davon, wie schrecklich und grausam die Zeiten damals oft waren. Krankheit, Willkür, Krieg und die erdrückende Macht der Kirche, die das Volk durch Angst und Dogmen in Atem hielt, prägen den Alltag. Ebert versteht es grandios, diese historischen Abgründe greifbar zu machen.
Im Zentrum des dramatischen Geschehens steht der junge Meißner Fürst Markgraf Heinrich, der sich in einem Netz aus politischen Ränkespielen, Verrat und kriegerischen Bedrohungen bewähren muss. Er ist ein starker, vielschichtiger Protagonist, mit dem man unwillkürlich mitfiebert.
Besonders das Herz jedes Fans höher schlagen lässt die gekonnte Verknüpfung der Handlungsstränge: Sabine Ebert versteht es meisterhaft, ihre Buchwelten miteinander zu verweben. So begegnen wir nicht nur Erinnerungen an die unvergessene Heilkundige Marthe, sondern erleben hautnah mit, wie ihre Kinder und Enkel – darunter Thomas, Christian und Änne – das Schicksal des Landes aktiv mitgestalten. Diese liebevollen Verbindungen zu ihren früheren Werken verleihen dem Roman eine wundervolle Tiefe und Vertrautheit. Was dieses Werk jedoch vollends zu einem Meisterwerk macht, ist das riesige geschichtliche Wissen und die akribische Recherche der Autorin. Man spürt in jedem Kapitel, wie tief Sabine Ebert in die Quellen eingetaucht ist. Die historischen Fakten sind lückenlos und authentisch aufbereitet, ohne jemals trocken zu wirken.
Ihr Schreibstil ist herrlich ausgereift in Satzbau und Diktion. Bunt und lebendig in den Szenerien. Überaus wortreich und bildgewaltig in den Beschreibungen. Trotz des enormen Seitenumfangs und der komplexen historischen Hintergründe herrscht eine bemerkenswerte Spannung und Kurzweile. Es gibt keinerlei Längen; dramatische Wendungen und persönliche Schicksale wechseln sich in perfektem Tempo ab. Dieses Buch ist ein episches, mitreißendes und zutiefst berührendes Geschichtsepos. Sabine Ebert beweist einmal mehr, dass sie die unangefochtene Königin des deutschen historischen Romans ist. Durch die perfekte Balance aus akribischer Historie, bildgewaltiger Sprache und der Wiederbegegnung mit den liebgewonnenen Nachfahren Marthes zieht dieses Buch jeden Leser von der ersten Minute an in seinen Bann.Vielen Dank, liebe Sabine.
Liebe Grüße
Jasper und Petra
Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.
Dafür bedanke ich mich herzlich.





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