Was wir einander schuldig sind.

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Hallo liebe Freunde,
 
ISDN :9793695713356

 
Jasper und ich stellen Euch heute, einen Familienroman vor. Uns hat er begeistert und deshalb, wollen wir ihn Euch nicht vorenthalten. Sein Titel: Was wir einander Schuldig sind-.  @Wilma Borghoff, hat diesen Roman zu Papier gebracht. Sie wurde in Köln geboren und lebt heute mit ihrem Mann in der Nähe von Köln (in Bergisch Gladbach-Schildgen) lebt. Erst nach ihrem Berufsleben als Physikerin und IT-Expertin erfüllte sie sich ihren Jugendtraum vom Schreiben. Na, dann mal los......
 
 
Wilma Berghoff

 
Inhalt:

Ein Anruf. Eine Forderung. Und ein Leben, das aus den Fugen gerät. Als Jarik, ein lebensfroher Endfünfziger, nach Jahren von seiner Tochter Jessica hört, trifft ihn ihre Nachricht wie ein Schlag: Sie ist todkrank. Und ihre zwölfjährige Tochter Talea, seine einzige Enkelin, soll zu ihm ziehen; zu einem Großvater, den sie noch nie gesehen hat. Für Jarik und seine zweite Frau Elvira beginnt eine Zeit voller Spannungen, Überforderung und unausgesprochenen Ängsten. Talea begegnet ihnen mit Schweigen, Wut und Misstrauen. Das Paar merkt, dass guter Wille und Liebe manchmal nicht ausreichen, um einem verletzten Kind Halt zu geben. Aus ihrer nordischen Heimat Friesland hat Talea kaum etwas mitgebracht. Und doch ist da etwas, das sie begleitet: ein scheuer Grünspecht, der immer wieder in ihrer Nähe auftaucht, als würde er über sie wachen. Werden die drei einen Weg zueinander finden? Eine einfühlsame Geschichte über zweite Chancen, alte Wunden und die Frage, was Familie wirklich bedeutet.
Quelle : Klappentext
 
 
Meine Meinung:

Mit ihrem Roman beweist Wilma Borghoff einmal mehr ihr außergewöhnliches Gespür für die leisen, aber umso gewaltigeren Töne des Lebens. Man spürt in jeder Zeile, wie viele tiefgründige Gedanken, wie viel Empathie und Herzblut die Autorin beim Schreiben bewegt haben müssen. Sie greift ein hochgradig sensibles Thema auf und verwandelt es in eine Geschichte, die den Leser tief im Inneren erschüttert und gleichzeitig wärmt. Jarik, ein lebensfroher Mann Ende fünfzig, genießt sein ruhiges Leben, bis ein einziger Anruf alles verändert. Seine Tochter Jessica meldet sich nach Jahren des Schweigens mit einer niederschmetternden Nachricht: Sie ist todkrank. Ihre letzte Bitte reißt Jariks Welt aus den Fugen: Seine ihm völlig fremde, zwölfjährige Enkelin Talea soll zu ihm und seiner Frau Elvira ziehen. In ihrer neuen Heimat angekommen, bringt Talea statt Gepäck vor allem Schweigen, Wut und tiefes Misstrauen aus ihrer friesischen Heimat mit. Für Jarik und Elvira beginnt eine aufreibende Zeit voller emotionaler Spannungen und Ohnmacht, in der gute Absichten allein nicht ausreichen, um eine verletzte Kinderseele zu heilen. Doch ein scheuer Grünspecht, der wie ein unsichtbarer Beschützer immer wieder in Taleas Nähe auftaucht, bringt einen Hauch von Hoffnung in das zerrüttete Gefüge. Werden sie es schaffen, die alten Wunden zu heilen? Die Autorin rückt die Charaktere mit all ihren Ecken, Kanten und Ängsten meisterhaft in den absoluten Fokus. Allen voran erweckt der Hauptcharakter Jarik das Buch zum Leben. Seine Zerrissenheit zwischen der Sorge um seine sterbende Tochter und der absoluten Überforderung mit seiner traumatisierten Enkelin ist so authentisch gezeichnet, dass man jede seiner emotionalen Aufregungen hautnah miterlebt. Die großen Emotionen – von tiefer Trauer über lähmende Hilflosigkeit bis hin zu zarten Funken von Hoffnung – bestimmen die Dynamik dieser Familie. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die zeigt, wie schwer und gleichzeitig wunderschön es ist, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Der Schreibstil von Wilma Borghoff ist ein absoluter Genuss. Sie schreibt unglaublich emotional, wortreich und so bildhaft, dass beim Lesen die Szenen wie ein berührender Film vor dem geistigen Auge vorbeiziehen. Das feine, magische Element des Grünspechts verleiht der Geschichte zudem eine wunderschöne Poesie. Abgerundet wird dieses Buch durch ein Cover, das ein absoluter Volltreffer ist: Es strahlt eine tiefe Wärme aus und schreit förmlich nach dem Kern der Geschichte – nach Familie und Zusammenhalt. Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung voller Wärme, Schmerz und Hoffnung. Wilma Borghoff ist ein emotionaler, bildstarker Roman gelungen, der die Frage aufwirft, was Familie wirklich bedeutet, und uns zeigt, dass es für eine zweite Chance nie zu spät ist. Vielen Dank. liebe Wilma.
 

 

Liebe Grüße
Jasper und Petra 
 

 
 
 
 
 

Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.

Dafür bedanke ich mich herzlich.

 

 

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