Tod in der Postkutsche
Hallo liebe Freunde,
der Frühling lässt sich schon blicken. Ein gutes Buch geht aber immer. Wir stellen Euch heute : Tod in der Postkutsche- vor. Ausgedacht und geschrieben hat es P.C. Thomas. Sie liebt die Schreiberei und tut dies auch mit viel Herzblut. Heute lebt und arbeitet die Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern nun im Oberbergischen Kreis nahe Köln. Na, dann mal los...........
Inhalt:
Es sollte nur ein Spaß bei der Jungfernfahrt werden, doch dann
entdecken die »Banditen« in der Postkutsche Nümbrechts toten
Bürgermeister Gellermann. Friseurmeisterin Frieda Wohlgemuth, die
zufällig an den Ort des Geschehens kommt, ist empört, als sich
herausstellt, dass Thorsten Gellermann ermordet wurde. Ein Mord in ihrem
beschaulichen Nümbrecht ist ein absolutes Unding! Noch schlimmer wird
es, als ihr Sohn Dorian, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar und
ermittelnder Beamter, Friedas beste Freundin Hanna verdächtigt. Frieda
beschließt, sich ein wenig umzuhören, und begibt sich damit selbst in
Gefahr …
Quelle : Klappentext
Meine Meinung:
Manchmal beginnt ein Abenteuer genau dort, wo man es am wenigsten erwartet: in einer historischen Postkutsche. P.C. Thomas hat einen Kriminalroman geschrieben, der die perfekte Mischung aus Lokalkolorit, Witz und packender Spannung bietet. Eigentlich sollte die Jungfernfahrt der Postkutsche nur ein harter, aber herzlicher Spaß werden. Doch der Schock sitzt tief, als die „Banditen“ im Wageninneren den Bürgermeister von Nümbrecht, Thorsten Gellermann, entdecken – mausetot. Friseurmeisterin Frieda Wohlgemuth, die durch Zufall an den Tatort gerät, ist fassungslos: Ein Mord in ihrer geliebten Heimat? Das ist ein absolutes Unding! Die Situation eskaliert jedoch erst richtig, als ihr eigener Sohn Dorian – seines Zeichens Kriminalhauptkommissar – die Ermittlungen übernimmt und ausgerechnet Friedas beste Freundin Hanna des Mordes bezichtigt. Das lässt die resolute Friseurin nicht auf sich sitzen. Zwischen Mutter und Sohn entbrennt ein heftiger Konflikt, und so beginnt Frieda, sich auf eigene Faust umzuhören. Dabei ahnt sie nicht, dass sie sich längst selbst ins Visier des Mörders begeben hat. Die Autorin hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Was diesen Roman so besonders macht, ist das meisterhafte Zusammenspiel der Figuren. Jede Person ist so präzise und liebevoll gezeichnet, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gassen von Nümbrecht zu spazieren. Besonders die Dynamik zwischen Frieda und Dorian ist ein Highlight: Der Konflikt zwischen mütterlicher Intuition und polizeilicher Logik sorgt für ordentlich Zündstoff und macht die Geschichte unglaublich lebendig. Die Story bindet den Leser ab der ersten Seite und lässt einen bis zur Auflösung nicht mehr los. P.C. Thomas schreibt in einer wunderbar warmen und klaren Weise. Ihr Stil ist angenehm „ohne Ecken und Kanten“, was den Lesefluss perfekt macht und dafür sorgt, dass man förmlich an den Seiten klebt. Man merkt in jeder Zeile, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt. Auch optisch ist das Buch ein echter Gewinn: Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und fängt das nostalgische Flair der Postkutsche sowie die mysteriöse Krimi-Stimmung ideal ein. P.C. Thomas ist ein Muss für alle Cosy-Crime-Fans, die starke Frauenfiguren und eine Prise Humor lieben. Ein Buch, das zeigt, dass man sich besser nicht mit einer Friseurmeisterin anlegt! Vielen Dank, liebe P.C.
Liebe Grüße
Jasper und Petra
Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.
Dafür bedanke ich mich herzlich.





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