Hallo liebe Freunde,
bei uns wird es heute gruselig. Wir stellen Euchen Horrorroman vor. Er trägt den Titel: Die Akte Kellerkind-. Die sympatische Autorin @ Sabine Traeder, hat diesen Roman geschrieben. Das Leben hat es Sabine nicht immer leicht gemacht. Sabine ist aber eine starke und sehr taffe Frau. Sie hat ihr Leben gemeistert und hat sich der Schreiberei verschrieben. Hut ab vor Sabine. Na, dann mal los...........
Inhalt:
Ein Heim auf dem Hügel. Ein Keller ohne Fenster. Eine Akte, die man lieber zugeschlagen hätte.
1974:Jonas,
zehn Jahre alt, „schwierig“ und abgeschoben ins kirchliche Heim auf dem
Hügel bei Witten, lernt, was hier unter „Beruhigung“ läuft:eine Treppe nach unten, ein Raum ohne Fenster, Haken in der Wand. Offiziell
ist am Ende von einem „tragischen Vorfall“ die Rede. Inoffiziell wird
zugemauert, Gras gesät – und eine Akte sauber geschlossen. 1980: Im Pfarrgarten werden Knochen gefunden. Kommissarin
Claudia Donnerfuß und ihre Schwester Sandra rollen einen alten
Vermisstenfall neu auf. Was nach Routine aussieht, führt sie in die
Keller, Kartenkästen und Sitzungssäle eines Systems, das seine Kinder
gern „Fälle“ nennt. Parallel stößt die Journalistin Svetlana Elendt im Untergeschoss auf das, was in keinem Plan mehr auftauchen soll: einen zugemauerten Raum, Fixierspuren, Striche an der Wand. Und einen Namen im Putz. Während
Kirche, Heimträger und Behörden in Stellung gehen – mit „großer
Betroffenheit“, Verjährungsfristen und sauber formulierten
Stellungnahmen – wird klar: Der wahre Horror ist nicht das, was im Dunkeln lauert. Der wahre Horror sitzt oben an Tischen, verwaltet Schlüssel und schreibt Protokolle. „Die Akte Kellerkind“ ist ein Horror-Thriller über: ein Kind, das zum Aktenzeichen gemacht wird. Einen Keller, der offiziell nie existiert hat. Drei Frauen, die sich weigern, das wieder unter Gras, Bohnerwachs und Gotteslob verschwinden zu lassen.
Wer hier mitliest, bekommt keine Monster mit Zähnen.
Sondern etwas, das näher an der Wirklichkeit liegt, als einem lieb ist.
Quelle : Klappentext
Meine Meinung:
Manche Geschichten liest man nicht nur, man durchlebt sie. Sabine Traeder hat mit diesem Werk eine Story geschaffen, die so genial wie erschütternd ist und den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Stell dir vor, hinter einer unscheinbaren Tür, in einem dunklen Keller, wurde ein Leben weggesperrt. Die „Akte Kellerkind“ öffnet ein Dossier des Grauens, aber auch der Hoffnung. Als alte Geheimnisse ans Tageslicht gezerrt werden, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Es geht um ein Kind, das die Welt nur aus Schatten kannte, und um die Menschen, die nun versuchen, die Puzzleteile einer zerbrochenen Existenz wieder zusammenzusetzen. Wer wusste davon? Und wer schweigt bis heute? Die Autorin hat die Handlung meisterhaft gekürzt und auf den Punkt gebracht, sodass man als Leser atemlos der Spur der Wahrheit folgt. Die Arbeit, die Sabine Traeder hier geleistet hat, ist einfach grandios. Ihre Schreibweise ist ein echtes Erlebnis: warm, bunt und ungemein wortgewandt. Sie schafft es, selbst die düstersten Momente mit einer sprachlichen Eleganz zu füllen, die das Lesen zu einem Genuss macht. Man spürt in jeder Zeile das Herzblut, das in diesen Charakteren steckt. Das Buch fesselt so sehr, weil es die perfekte Balance zwischen psychologischem Tiefgang und packender Spannung hält. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren, während man Schicht um Schicht der Akte freilegt. Das geheimnisvolle Cover ist ein absoluter Volltreffer. Es versprüht eine Aura des Rätselhaften und macht sofort Lust darauf, das Buch aufzuschlagen und in die Geschichte einzutauchen. Ein Eyecatcher, der genau verspricht, was der Inhalt hält: eine emotionale Achterbahnfahrt. Sabine Traeder schreibt mit einer Wärme, die mitten ins Herz trifft, ohne dabei die Spannung zu verlieren. Ein fesselndes Leseerlebnis für alle, die starke Geschichten mit Tiefgang lieben. Vielen Dank, liebe Sabine.
Liebe Grüße
Jasper und Petra
Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.
Dafür bedanke ich mich herzlich.












