Hallo liebe Freunde!
Der Herbst ist da und damit auch die Pilzzeit. Passend dazu haben wir einen neuen Krimi für Euch. Es ist der 2. Fall von Frieda Wohlgemuth. Er trägt den Titel: Mörderische Pilzzeit-. Geschrieben hat ihn die Autorin: @P.C.Thomas. P. C. Thomas (bürgerlich Christine Thomas) ist eine deutsche Autorin, die sich durch eine vielseitige Bandbreite von packenden Krimis bis hin zu faszinierender Science-Fiction einen Namen gemacht hat. Neben ihren Thrillern und der düsteren Science-Fiction-Reihe „Stadt unter Glas“ beweist sie mit Werken wie „Tod in der Postkutsche“ auch ein Händchen für nostalgischen Charme und humorvolle Unterhaltung. Na, dann mal los.........
Inhalt:
Frieda Wohlgemuth traut ihren Augen kaum, als Ex-mann Horst vor ihrer Tür steht und sie bittet, seinen Koffer bis zum nächsten Tag aufzubewahren. Sie lässt sich überreden, doch dann wird Horst ermordet, und nicht nur der Inhalt seines Koffers gibt Frieda Rätsel auf. Sehr zum Leidwesen ihres Sohnes Dorian, der als Hauptkommissar in diesem Fall ermittelt, beginnt Frieda zu recherchieren. Wird sie Antworten auf alle Fragen finden?
Quelle : Klappentext
Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat P. C. Thomas einen Kriminalroman vorgelegt, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Wo andere Ermittlungen träge vor sich hinplätschern, entwickelt diese Geschichte einen unwiderstehlichen Sog, der den Leser pausenlos auf Trab hält. Langeweile? In diesem Buch ein absolutes Fremdwort. Im Zentrum der Handlung steht ein ebenso außergewöhnliches wie faszinierendes Sujet: das verborgene, stellenweise tödliche Reich der Pilze. P. C. Thomas verwebt die unheimliche Faszination dieser Naturphänomene mit einem ausgeklügelten Mordfall. Der Plot ist von Grund auf durchdacht, voller überraschender Wendungen und dramatischer Zuspitzungen. Die Atmosphäre schwankt geschickt zwischen mysteriöser Bedrohung und messerscharfer Ermittlungsarbeit, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Das Herzstück des Romans ist ohne Zweifel die Ermittlerin Frieda Wohlgemuth. Frieda ist keine 08/15-Protagonistin – sie ist taff, überaus mutig und besitzt eine Herangehensweise an den Fall, die einfach begeistert. Wo andere zögern oder davorzurückweichen, sieht sie genau hin.
Ihre Ermittlungsmethode zeichnet sich durch messerscharfen Verstand, Unerschrockenheit und eine gesunde Portion Eigensinn aus. Sie verlässt sich nicht nur auf ausgetretene Pfade, sondern kombiniert Spürsinn mit analytischer Härte. Gleichzeitig verliert sie in brenzligen Situationen nie die Nerven. Es macht schlichtweg Freude, Frieda dabei zu begleiten, wie sie Stück für Stück das Geflecht aus Lügen und Gefahr entwirrt.
Besonders beeindruckend ist die fundierte Recherchearbeit der Autorin. P. C. Thomas hat sich tief in die Materie eingearbeitet: Die botanischen und kriminologischen Details sind so präzise und authentisch recherchiert, dass man als Leser nicht nur hervorragend unterhalten wird, sondern auch staunend Neues lernt.
Getragen wird dies von einem außergewöhnlichen Schreibstil. Die Sprache besitzt eine enorme Tiefe und Eleganz. Szenen und Schauplätze entstehen vor dem inneren Auge in schillernden Details. Die Dialoge sitzen punktgenau und das Erzähltempo zieht den Leser unmittelbar in das Geschehen hinein.
Schon bevor man das Buch überhaupt aufschlägt, macht es eine fantastische Figur: Das Cover ist ein echter Eyecatcher. Die visuelle Gestaltung fängt die mysteriöse und gleichzeitig bedrohliche Stimmung des Romans perfekt ein und lädt sofort dazu ein, nach dem Buch zu greifen.
Dieser Krimi ist ein rundum gelungener, packender Kriminalroman, der durch eine grandiose Protagonistin, tiefgründige Recherche und eine mitreißende Sprache glänzt. Frieda Wohlgemuth bringt frischen Wind in das Genre und sorgt gemeinsam mit der farbenfrohen Erzählweise dafür, dass keine einzige Minute Atempause entsteht. Vielen Dank, liebe P.C.
Liebe Grüße
Jasper und Petra
Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.
Dafür bedanke ich mich herzlich.












