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Witch Journal

Hallo liebe Freunde,
 
ISBN: 9783986790370

 
Es ist gerade, bei dem Winterwetter, die richtige Zeit für ein gutes Buch. jasper und ich stellen Euch heute: Ewige Schuld -. Dieses Buch hat Arne Dessau aufs papier gebracht. Arne ist Krimi-Autor. Bekannt wurde er durch seine Kriminalromane, insbesondere durch die „Helmut Jordan“-Reihe. Na, dann mal los.......
 
 
Arne Dessaul

 
 
Inhalt: 
 
Zonenrandgebiet 1974 – ein düsteres Dorfgeheimnis, eine verhängnisvolle Liebschaft und die erste große Liebe
„Hätte ich geahnt, was meine Fragen auslösen, hätte ich die Finger davongelassen.“
Eine tiefe Schuld, auch wenn wir sie nicht bewusst auf uns laden, verfolgt uns ein Leben lang. Wenn wir sie endlich tilgen wollen, machen wir es oft nur noch schlimmer. So ergeht es Fritz Tiedemann. Fritz bewegt sich zwischen den Welten. Als Einziger aus seinem Dorf geht er aufs Gymnasium in Wolfenbüttel und macht sich damit selbst zum Außenseiter. Als er und seine Mitschülerin Freda sich kurz vor dem Abitur näherkommen, beginnt für ihn ein neues Leben. Nicht zuletzt wegen Freda wühlt er tief in der Nazi-Vergangenheit seines Heimatdorfes und lüftet ein düsteres Geheimnis. Als ihn dann Elke, die Verlobte seines besten Freundes Helmut, verführt, gerät Fritz in einen gefährlichen Strudel, aus dem es kein Entrinnen gibt … Vor allem ahnt Fritz nicht, welche Tragödien er auslöst. Das ganze Ausmaß erschließt sich ihm erst mehr als vierzig Jahre später. 
Quelle: Klappentext 
 
 
Meine Meinung:

Die Geschichte von Fritz ist von Anfang an meisterhaft umgesetzt. Als einziger Gymnasiast in seinem Dorf ist er ein klassischer Außenseiter, der nirgendwo so richtig dazugehört. Doch sein Leben ändert sich schlagartig, als er Freda näherkommt. Durch sie beginnt er, tief in die dunkle Nazizeit seines Dorfes einzutauchen und lüftet Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. Doch damit nicht genug: Fritz verstrickt sich in ein gefährliches Verhältnis mit Elke – der Verlobten seines besten Freundes. Diese emotionale Zwickmühle entwickelt einen Sog, der ihn und den Leser nicht mehr loslässt. Fritz ahnt nicht, welche Lawine er mit seinen Nachforschungen und seinen Gefühlen losgetreten hat. Arne Dessaul hat hier ein Werk geschaffen, das durch tiefgründige Recherche besticht.  Die Schilderungen der NS-Zeit im Dorf sind so präzise, dass man die beklemmende Atmosphäre dieser schlimmen Epoche förmlich spüren kann. Der Autor setzt aus vielen kleinen Puzzleteilen ein beeindruckendes Gesamtbild zusammen, das die Vergangenheit wieder zum Leben erweckt. Liebe, Hass, Tragödie und enorme Spannung wechseln sich auf den Seiten ab und machen das Buch zu einem echten Erlebnis.  Er schreibt sehr bildhaft, ohne dabei sperrig zu wirken. Die Sätze fließen ohne Ecken und Kanten dahin. Man ist sofort im Geschehen und kann das Buch kaum zur Seite legen. Das Cover ist zwar schlicht gehalten, hat aber genau den richtigen „Kick“, der neugierig macht und perfekt zum geheimnisvollen Inhalt des Romans passt.  Arne Dessaul versteht es glänzend, eine persönliche Entwicklungsgeschichte mit der großen, dunklen Geschichte Deutschlands zu verknüpfen. Die Mischung aus jugendlicher Leidenschaft und der Last der Vergangenheit ist absolut fesselnd. Ein wichtiges und zugleich hochspannendes Buch für alle, die Geschichten mit Tiefgang und historischem Hintergrund lieben. Vielen Dank, lieber Arne.
 

 

Liebe Grüße
Jasper und Petra 
 

 
 
 

Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.

Dafür bedanke ich mich herzlich.

 
 


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Hallo liebe Freunde,
 
ISBN: 9783954752638

 
mein Freund Jasper hat einen neuen Krimi für uns besorgt und ist schon ganz aufgeregt. Dieser Krimi trägt den Titel: Leander und die dunkelen Mächte -. Geistiger Vater, dieses Krimis ist der junge Autor@Thomas Breuer. Seit 2010 schreibt Thomas zahlreiche Kriminalromane und kriminelle Kurzgeschichten. Er lebt heute mit seiner Familie im Kreis Paderborn. Na, dann mal los.........
 
 
Thomas Breuer

 
 
Inhalt: 
 
Er kann es nicht lassen! Der ehemalige Polizeihauptkommissar Henning Leander, der seinen vorzeitigen Ruhestand auf Föhr genießen möchte, muss einfach eingreifen: Die Frau seines Freundes droht Opfer eines Lynchmobs zu werden. Die Heilerin wird als Hexe verschrien. Denn ein junger Mann, der wegen seiner Herzerkrankung Hilfe bei der Heilerin gesucht hat, ist überraschend gestorben. Aber wer ist für seinen Tod verantwortlich? Dass der Tote im Museum Altföhringer Bauernhaus während einer Führung aufgefunden wird, wirft viele Fragen auf. Leander geht ihnen nach und gerät immer mehr in das Spannungsfeld von etablierter Medizin und alternativen Heilmethoden. Er bleibt von der Unschuld der Heilerin überzeugt. Kann er die wahren Verantwortlichen stellen und so aufgebrachte Insulaner aufhalten, die die „Hexe“ brennen sehen wollen?
Quelle : Klappentext
 
 
Meine Meinung:

Polizeihauptkommissar Henning Leander erinnert in seiner besonnenen Art fast ein wenig an „Der Alte“ aus dem Fernsehen. Eigentlich wollte er seinen wohlverdienten Ruhestand auf der idyllischen Insel Föhr genießen, doch die Realität holt ihn schnell ein. Auf der Insel herrscht Aufruhr: Eine Frau, die als „Hexe“ verschrien ist, soll gelyncht werden. Der Mob ist aufgebracht, denn ein junger Mann ist gestorben – und man gibt der geheimnisvollen Heilerin die Schuld. Während das Dorf sie am liebsten „brennen sehen“ würde, kommen Leander Zweifel. Wer hat den jungen Mann wirklich umgebracht? Er greift in die Ermittlungen ein, und es beginnt ein dramatischer Kampf um die Wahrheit und gegen dunkle Vorurteile. Thomas Breuer hat hier eine perfekte Umsetzung abgeliefert. Alle Charaktere sind brillant angelegt und fügen sich nahtlos in die dichte Handlung ein. Die Schauplätze sind so lebendig beschrieben, dass sie vor dem inneren Auge tanzen. Man kann das Meer förmlich riechen und das Salz auf der Haut spüren. Die Stimmung auf der Insel ist kaum auszuhalten. Der Leser wird mitten ins Geschehen versetzt und fragt sich bis zum Schluss: Wird die Unschuld der Heilerin rechtzeitig bewiesen? Der Autor versteht sein Handwerk meisterhaft. Seine Schreibweise ist wortgewaltig und klar, verliert dabei aber nie an menschlicher Wärme. Man merkt, dass Thomas Breuer tief in die Insel-Thematik eingetaucht ist und hervorragend recherchiert hat, um diese Mischung aus Aufregung, Emotionen und packendem Geschehen so authentisch zu Papier zu bringen. Das Cover mit dem Strand von Föhr ist die perfekte Wahl – es zeigt die scheinbare Idylle des Schauplatzes, hinter der sich die dunklen Abgründe der Geschichte verbergen. Thomas Breuer verbindet eine spannende Mördersuche mit der erschreckenden Dynamik von Vorurteilen und Aberglauben. Henning Leander ist ein Ermittler, den man sofort ins Herz schließt. Ein Muss für alle, die Nordsee-Krimis mit Tiefgang und starker Atmosphäre lieben! Vielen Dank, lieber Thomas.
 

 

Liebe Grüße
Jasper und Petra 
 
 
 
 

Dies ist unbezahlte Werbung. Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.

Dafür bedanke ich mich herzlich.

 
 


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Hallo liebe Freunde,
 
ISBN: 9783341038996

 
ich habe mich schon immer für die Arbeit von Forensikern und Profilern interessiert. Besonders die Kriminalpsychologie hat es mir angetan. Dazu möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das es wert ist, gelesen zu werden. Es trägt den Titel: Sadisten -. Dieses Buch hat die anerkannte und sympatische Kriminalpsychologin @Lydia Benecke geschrieben. Lydia arbeit als Diplom-Psychologin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Gewalt und Sexualstraftaten. Sie klärt im Fernsehen über diese Straftaten auf und hält auch Vorlesungen zu diesen Thema ab. Na, dann mal los....................
 
 
Lydia Benecke

 
Inhalt:
Menschen, die sich daran erfreuen, andere zu quälen, ihnen Schmerz oder Leid zuzufügen, nennen wir Sadisten. Aber sie sind nicht alle gleich: Die Sadisten, die ihre Neigung als erotische Spielart oder Präferenz ausleben, lassen sich klar unterscheiden von jenen, die ihre Gewalt- und Tötungsfantasien nicht kontrollieren können, bis hin zu grausamsten Straftaten an unschuldigen Opfern.
Als Kriminalpsychologin bei Sexual- und Gewaltstraftaten sowie als BDSM-Szene-Expertin beschäftigt sie sich mit allen Ausprägungen des sexuellen Sadismus. Sie beschreibt und analysiert wahre Kriminalfälle auf der Basis aktuellster wissenschaftlicher Theorien und zeigt, wie sich die Lust an der Gewalt erklären lässt.
Quelle: Klappentext
 
 
Meine Meinung: 
 
Lydia Benecke widmet sich in diesem Buch einem Thema, das viele Menschen fassungslos macht: Menschen, die Freude am Quälen und Töten finden. Dabei räumt sie mit Vorurteilen auf und nimmt eine klare Unterscheidung vor. Es gibt jene, die Schmerz zufügen, um Macht auszuüben, und jene, deren Sadismus rein sexuell ausgerichtet ist. Die Autorin verdeutlicht, dass Tötungsfantasien oft eine Eigendynamik entwickeln, die von den Tätern kaum noch kontrolliert werden kann. Das Buch führt uns vor Augen, wie grausam Opfer zugerichtet werden, wenn diese Fantasien Realität werden. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven, doch es beschreibt eine Realität unserer Welt, vor der man nicht die Augen verschließen darf. Lydia Benecke ist auf ihrem Gebiet ein Phänomen. Als psychologische Beraterin wird sie oft zu komplexen Kriminalfällen hinzugezogen. In diesem Buch spürt man auf jeder Seite ihr enormes Fachwissen und die akribische Recherche.  Sie führt intensive Dialoge mit Straftätern, um das „Warum“ zu ergründen. Ihr Wissen ist oft der Schlüssel, um Täter dingfest zu machen oder Taten überhaupt erst aufzuklären. Was Lydia Benecke auszeichnet, ist die Art und Weise, wie sie diese harten Fakten präsentiert: Sie schafft es, komplexe psychologische Profile verständlich zu erklären. Trotz der wissenschaftlichen Distanz spürt man ein großes Einfühlungsvermögen – besonders gegenüber den Leidtragenden, den Opfern und deren Angehörigen. Ihr Schreibstil ist so direkt und klar, wie sie selbst. Das Cover, das Lydia mit ihren markanten roten Haaren zeigt, ist perfekt gewählt. Es strahlt genau die Persönlichkeit aus, die man im Buch wiederfindet: stark, klug und unerschrocken gegenüber der Dunkelheit.  Lydia Benecke gebührt großer Dank dafür, dass sie sich dieser extremen Seite der Menschheit widmet und versucht, Licht in die Abgründe zu bringen. „Sadisten – Tödliche Liebe“ geht an die Substanz und lässt einen noch lange über das Gelesene nachdenken. Ein Muss für jeden, der True Crime mit Tiefgang und echtem Expertenwissen schätzt. Das ist ein sehr starker und wichtiger Buchtipp. Lydia Benecke ist ja bekannt dafür, Licht in Themen zu bringen, vor denen andere zurückschrecken. Vielen Dank, liebe Lydia. 
 

 

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Jasper und Petra 
 
 
 
 
 

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Ich heiße Petra. Der Kleine oben rechts im Titelbild ist - Jasper-. Mein kleiner, oberschlauer Kautz. Wir stellen Euch einmal unser Witch- Journal vor: Willkommen im Witch-Journal: Wo die Magie der Bücher zu Hause ist. Herzlich willkommen im Witch-Journal, dem besonderen Literaturblog, der seit 2011 mit viel Herzblut und Leidenschaft die Welt der Bücher feiert. Hier treffen Leser auf eine einzigartige Gemeinschaft, die von der Gründerin Petra Mellor und ihrem imaginären, aber oberschlauen Freund Jasper, einem kleinen Kauz, ins Leben gerufen wurde. Gemeinsam teilen sie die unerschütterliche Liebe zur Literatur und die Freude am Entdecken neuer Geschichten. Das Witch-Journal ist das Zuhause für ausführliche Rezensionen aus allen erdenklichen Genres. Von packenden Thrillern über herzerwärmende Romane bis hin zu fantastischer Fantasy – Petra und Jasper tauchen in jede neue Geschichte ein. Ihre Arbeit ist reine Leidenschaft, denn sie tun dies aus Liebe zur Literatur, einfach nur "just for fun". Jede Rezension ist ein liebevoll gestaltetes Werk, das weit über eine einfache Inhaltsangabe hinausgeht. In jeder Besprechung beleuchten Petra und Jasper sorgfältig die Story und ihre Umsetzung.
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